Bei den original DDR Teillastnadeln war die Bezeichnung auf der Nadel aufgestempelt. Das ist bei den Nachbau Teillastnadeln leider nicht mehr der Fall. Die Kennzeichnung ist aber bei allen originalen sowie den nachgebauten Nadeln gleich. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen folgenden Typen:


TeillastnadelBezeichnungBauformverbaut im Vergaser
042A4-1-3A16N1-1, 16N1-3, 16N1-6
082A5-1-2A16N1-5, 16N1-12
092A5-2-1A16N1-8
102A5-1-1A16N1-11
16N32B5-1-1B
allen 16N3 Modellen


Bauform A erkennt man daran, dass die Kerben für den Nadelhalter (das Blättchen) direkt am oberen, dickeren Ende der Nadel platziert sind (siehe Grafik).
Bei der Bauform B befinden sich diese etwa mittig.  Alle Teillastnadeln haben einen Durchmesser von 2 mm.


Schauen wir uns ein Beispiel an. Die Teillastnadel 04 hat die Bezeichnung 2A4-1-3. Das bedeutet:

2 = Durchmesser der Nadel in mm

A = Bauform A

4 = Anzahl der Kerben für den Nadelhalter (im Bild Nr.1)

1 = Anzahl der Kennzeichnungsrillen direkt unter den Kerben (im Bild Nr. 2)

3 = Anzahl der Kennzeichnungsrillen ca. 1cm unterhalb der ersten Kennzeichnungsrille (im Bild Nr.3)

Das Bild oben zeigt die Teillastnadel 04.

TeillastnadelDurchmesser in mmBauformAnzahl Kerben - Bild Nr. 1Anzahl Rillen - Bild Nr. 2Anzahl Rillen - Bild Nr. 3
042A413
082A512
092A521
102A511
16N32B511



Bei der Bauform B erkennt man deutlich, das die Kerben für die Teillastnadel etwa mittig sitzen. Sie ist ca. 5,2cm lang und sieht wie folgt aus:


Für die Modelle SR1, SR2, SR2E und KR50 gibt es noch eine eigene Teillastnadel, die ebenfalls auf die Bezeichnung 04 hört. Man kann sie deutlich unterscheiden, da sie nur 4 Kerben für den Nadelhalter hat und sonst nichts. Ihre Länge beträgt etwa 4,4 cm.